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H4 Scheinwerfer - Die unterschiedlichen Ausführungen
Fahrzeuge mit liegenden Scheinwerfern (vor Baujahr 1968)
Für diese Fahrzeuge gibt es mehrere Möglichkeiten, sofern sie auf 12 Volt Betrieb umgerüstet sind und Originalität keine Rolle spielt.
Der Porsche Scheinwerfer: Unter Verwendung des originalen Scheinwerferzierrings lassen sich Streuglas und Reflektor eines älteren Porsche 911 montieren. Da das Streuglas jedoch geringfügig anders geformt ist, ergibt sich hieraus keine hundertprozentig originale Optik, jedoch eine ERHEBLICHE Verbesserung der Lichtausbeute.
Der "Sealed Beam" Scheinwerfer: Hierbei handelt es sich um ein Originalteil für den amerikanischen Markt. Dort wo sich beim deutschen Scheinwerfer die Streuscheibe befindet, hat der "Sealed Beam" Scheinwerfer eine klare Scheibe. Der eigendliche Scheinwerfereinsatz wird dahinter montiert und hat ein senkrecht stehendes Streuglas. Hier kann somit ein 12 Volt H4 Einsatz eingebaut werden. Weiterhin gibt es noch sogenannte "Rossi Lights", die ähnlich aufgebaut sind, jedoch entfällt hier die klare Streuscheibe. Beide Versionen eignen sich (um 90 Grad gedreht) auch für die Montage im VW Bus/Transporter T1.
Fahrzeuge mit stehenden Scheinwerfern (ab Modelljahr 1968)
Für diese Fahrzeuge gibt es unterschiedliche Möglichkeiten in Bezug auf Originalität und Optik.
Scheinwerfer mit fest montiertem Zierring (3 Schrauben Ausführung): Diese Version wurde bis zum 24.09.1973 Verbaut und ist an den drei Schrauben am Lampenzierring zu erkennen. Für diese Scheinwerfer gab es Umbausätze auf H4 (z.B. von Hella,...). Ob diese noch im Handel erhältlich sind ist mir nicht bekannt, evtl. muß man dabei auf gute Gebrauchtteile zurückgreifen. Natürlich lassen sich auch die "Einloch" Scheinwerfer problemlos einbauen, jedoch untescheidet sich das Streuglas in der Wölbung und der Zierring besteht aus verchromtem Kunststoff.
Scheinwerfer mit separatem Zierring (1 Schrauben Ausführung): Dieser Scheinwerfer wurde ab Modelljahr 1974 Verbaut. Man erkennt ihn am planen Streuglas und dem Zierring aus verchromtem Kunststoff mit nur einer Schraube auf 6 Uhr. Für diese Version gibt es einen Einsatz von Hella (Top-Qualität aber teuer) sowie einige "No Name" Anbieter. Meiner Meinung nach ist ausschließlich der Hella Scheinwerfer zu empfehlen, denn wenn ich schon besseres Licht haben möchte, dann auch richtig.
Seit einiger Zeit sind diverse "Sonderlinge" erhältlich, und zwar H4-Scheinwerfer in sogenannter Klarglasoptik die eigendlich als Zubehör für den Golf I gedacht sind, aber auch problemlos in Käfer & Co. passen. Bei den Klarglasscheinwerfern erfolgt die Lichtstreuung nicht durch die Scheibe, sondern durch einen speziell geformten Reflektor. Diese Konstruktion soll eine höhere Lichtausbeute bescheren, kann aber auch je nach Hersteller zu einem "fleckigen" Lichtkegel auf der Straße führen.
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